Im Rahmen der Ausstellung „Corona Culture“ präsentierte Sea-Watch eine audiovisuelle, immersive Installation, die Besucher:innen dazu einlädt, sich mit dem komplexen Themenfeld der Organisation auseinanderzusetzen. Die Spannungen rund um das Mittelmeer werden dabei künstlerisch vermittelt – ebenso wie die Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen, die politische Bildungsarbeit und journalistische Recherche maßgeblich stützt.
Die Installation setzt auf einen assoziativen Zugang: Sie regt zur Reflexion über eigene Privilegien an und konfrontiert mit der Realität einer weitverbreiteten Nichtbeachtung universell anerkannter Menschenrechte. Im Zentrum steht die Frage: Wie viele Beweise braucht es, um die Todesfälle im Mittelmeer als Folge staatlicher Abschottungspolitik zu erkennen?
Production Team
Pablo – Production Lead
Dustin Lose – Director, Filmmaker, Videoeditor
Christoph Kirmaier – Software Development
prjktr. – Mapping & Projection
Felix Betzenbichler – Construction, Documentation
NMS.WERKSTATTKOLLEKTIV – Construction, Light-Installation
Technik-Partner
- Rebeam
- Prolux Veranstaltungstechnik
- Hauke Zimdars
- TRANZEPT
- Alte Münze
- interflugs
Gefördert durch
- Hans Böckler Foundation
- Heinrich Böll Foundation
- Rudolf Augstein Foundation